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#3 24.05.2026
Şeyda Kurt im Gespräch mit Alena Jabarine

Wie wollen wir öffentlich über Gewalt sprechen? Wie können wir Betroffenen rechten Terrors Sichtbarkeit geben, ohne ihre Trauer zum politischen Instrument zu machen? Welche Identitäten werden kriminalisiert? Wann gerät Solidarität unter Verdacht? In der dritten Ausgabe von What a Crime spricht Şeyda Kurt mit der Journalistin Alena Jabarine über Sprache und Verantwortung, über ihre gemeinsame Arbeit an dem Podcast 190220 – Ein Jahr nach Hanau und über Alena Jabarines Reisen auf der Suche nach einem Land namens Palästina. Alena Jabarine ist Deutsch-Palästinenserin mit deutscher und israelischer Staatsbürgerschaft. Sie wuchs in Hamburg auf, studierte Politik und absolvierte ein journalistisches Volontariat beim NDR. Danach arbeitete sie vor allem für öffentlich-rechtliche Formate. Von 2020–2022 lebte sie in Ramallah und war dort für eine Stiftung tätig. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland schrieb sie ein Buch über ihre Zeit in Palästina, Der letzte Himmel, mit dem sie in einer gleichnamigen Lecture Performance am Berliner Ensemble auftritt.

Şeyda Kurt is back in town: Nach der Talkreihe What a feeling ist die Bestseller-Autorin mit What a crime zurück in den Bochumer Kammerspielen. Denn werden nicht True Crime-Formate immer beliebter, und nimmt aber auch die Kriminalisierung von Aktivismus und Widerstand gegen Ungerechtigkeit zu? Was sagt das über unsere Zeit aus? Şeyda redet gemeinsam mit Gäst*innen aus Popkultur, Philosophie und (politischem) Aktivismus über Widerstandsformen und normalisierte Skandale unserer Gegenwart.

ARCHIV

#2 15.03.2026
Şeyda Kurt im Gespräch mit Asha Hedayati und Friederike Häuser

Wer ist kriminell und wer entscheidet das? Schützen uns Gesetze tatsächlich vor (häuslicher) Gewalt und was braucht es im Kampf gegen das Patriarchat? Über diese Fragen spricht Şeyda Kurt in der zweiten Ausgabe von What a crime mit Asha Hedayati und Friederike Häuser. Als Familienrechtsanwältin vertritt Asha Hedayati gewaltbetroffene Frauen in Trennungs-, Scheidungs-, und Gewaltschutzverfahren. Sie bildet Sozialarbeiter*innen von Frauenhäusern und Frauenberatungsstellen im gesamten Bundesgebiet aus, doziert über Familienrecht und Kinder- und Jugendhilferecht an Hochschulen und ist Autorin des Bestsellers Die stille Gewalt – wie der Staat Frauen alleine lässt. Friederike Häuser ist Sozialarbeiterin und Kriminologin. Sie arbeitet im Bereich Rechtsextremismus und freiberuflich als Autorin. Ihre Themen sind Graffiti, Polizeikritik, Raumstrategien und Strafpraxen. Sie veröffentlichte in diversen Magazinen und als ikeriminell auf Instagram unter dem Motto „I put the no in kriminologie“. 

#1 25.01.2026
Şeyda Kurt im Gespräch mit Dahabflex
Zum Auftaktder neuen Talkreihe spricht Şeyda Kurt mit Rapper und Aktivist Dahabflex, der sich in seinen Texten kritisch mit Polizeigewalt, Rassismus und sozialer Ungleichheit auseinandersetzt.

 

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Informationen zum Stück

  • What a Crime
  • mit Şeyda Kurt und Gäst*innen
  • Ort: Kammerspiele

Vorstellungen

So.24.05
Talk
19:00
Kammerspiele
#3 Crime & Identity
Şeyda Kurt im Gespräch mit Alena Jabarine

Beteiligte

Alle Beteiligten
  • Von und mit: Şeyda Kurt