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Das Schauspielhaus Bochum lädt vom 8. bis 10. Mai 2025 zu einem vielstimmigen Programm ein, um 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs über Krieg und Erinnerung, die Gefahren von altem und neuem Faschismus sowie die Herausforderungen für unsere demokratische Zukunft nachzudenken. In Zusammenarbeit mit dem Bochumer Bündnis Wir für Demokratie und kuratiert von Stefan Hunstein schaffen Diskussionsrunden, Lesungen, Konzerte und begleitete Busfahrten zu historischen Erinnerungsorten Raum für Reflexion und Begegnung.
Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei, Zählkarten sind im Vorverkauf erhältlich.
Donnerstag, 08.05.
09:00–12:30, Theaterrevier
Mit Kindern über Krieg und Frieden sprechen
Ein Mitmachparcours des Jungen Schauspielhauses für Schulklassen ab 6 Jahren
19:00, Schauspielhaus
Auftakt, Lesung und Diskussion
Begrüßung / Lesung eines neuen Textes von Elfriede Jelinek / Diskussionsrunde Wie gedenken? Was bedenken?
Freitag, 09.05.
10:00 – 17:00, Oval Office
Lesemarathon
mit Ensemblemitgliedern des Schauspielhaus Bochum und Mitgliedern des Bochumer Bündnisses Wir für Demokratie
12:30–16:00, Stadtraum
Die Realität der Orte verstehen
Besuch des ehemaligen Zwangsarbeiter*innenlagers Bergener Straße
Ein Angebot des Jungen Schauspielhauses für Schulklassen ab 13 Jahren
14:30 – 17:30, Stadtraum
Die Realität der Orte verstehen
Begleitete Busfahrten zu Erinnerungsorten 1933 bis 1945 in Bochum
Gedenkstätte am Freigrafendamm und Bootshaus Kemnade
18:00, Schauspielhaus
Konzert, Lesung und Gespräch
Maria Farantouri: Mauthausen-Kantate / Gespräch: Sportler*innen im Abseits
Samstag, 10.05.
10:00 – 17:00, Oval Office
Lesemarathon
mit Ensemblemitgliedern des Schauspielhaus Bochum und Mitgliedern des Bochumer Bündnisses Wir für Demokratie
13:00, Foyer Schauspielhaus
Nationalkonservativer Drang nach oben
Bochums Stadttheater 1933–1944
Vortrag von Prof. Dr. Uwe-K. Ketelsen
14:30-17:30, Stadtraum
Die Realität der Orte verstehen
Begleitete Busfahrten zu Erinnerungsorten 1933 bis 1945 in Bochum
Gesundheitsamt am Westring und Polizeipräsidium
18:00, Schauspielhaus
Konzert, Gespräch und Abschluss
Quartett für das Ende der Zeit / Gespräch über die Entstehung einer faschistischen Gesellschaft / Wir für Demokratie
Eine Demokratie ist nicht selbstverständlich. Für sie muss eingestanden werden. Immer wieder. Die Erklärung Wir für Demokratie ist ein Bochumer Versprechen an eine gemeinsame Zukunft.
Mehr Infos
Information about the piece
- Erinnerung ist Arbeit an der Gegenwart
- Bedenkveranstaltungen zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs
- Place: Urban Space, Schauspielhaus, The Schauspielhaus foyer, Oval Office, Theaterrevier
Participants
Press reviews
Cooperations
In Zusammenarbeit mit dem Bochumer Bündnis Wir für Demokratie. In Kooperation mit dem künstlerischen Forschungsfeld www.arbeit-an-der-gegenwart.de. Medienpartner: Radio Bochum







