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Jedes Jahr verwandelt sich Jamel, ein 35 Einwohner*innen Dorf in Mecklenburg-Vorpommern zur Bühne des Musikfestivals Jamel rockt den Förster. Genauer: Das Grundstück des Ehepaars Birgit und Horst Lohmeyer wird zum Schauplatz des Festivals, welches seit 2007 ein Zeichen gegen Rechtsextremismus und für Toleranz setzt. Seitdem treten dort populäre deutsche Bands und Künstler*innen wie Die Toten Hosen, Kraftklub oder Ebow auf.
Denn Jamel gilt seit den 1990ern als Hochburg der rechtsextremen Szene, fast alle Bewohner*innen des Dorfes sind rechtsradikal. Gemeinsam möchten wir die Doku Jamel – Lauter Widerstand schauen und im Anschluss mit Birgit Lohmeyer, Begründerin des Festivals, ins Gespräch kommen. Wir möchten Fragen stellen, auf diese eine Antwort oder eben keine finden, wir wollen diskutieren und uns austauschen. Wie können wir heute Strukturen des Widerstands entwickeln?
Die Idee zur Veranstaltung ist im Rahmen der Brandmauerbande entstanden, dem monatlichen politischen Austauschangebot des Jungen Schauspielhaus Bochum.
Information about the piece
- Jamel – Lauter Widerstand
- Filmvorführung und Diskussion
- Place:
Performances
Press reviews
Cooperations
Das Theaterrevier wird gefördert durch die RAG-Stiftung und die Brost-Stiftung

