Text

Das Schicksal des polnischen Komponisten Józef Koffler (1896-1944) steht exemplarisch für viele jüdische Künstler*innen seiner Generation: Kofflers vielversprechende Karriere wurde durch den aufkommenden Nationalsozialismus jäh unterbrochen, sein Name und sein bedeutendes musikalischen Werk sind heute komplett vergessen.

Die deutsch-jüdische Dramatikerin Stella Leder hat für dieses Projekt einen Text geschrieben, der das Leben Kofflers und seine wichtigsten Werke zu zeitgenössischer Erinnerungsarbeit verwebt. In Verbindung von Geschichte und Musik, es erklingen Kofflers Orchestrierung der Goldberg-Variationen und sein Streichtrio op.10, entsteht ein Porträt, das gleichzeitig persönlich ist und beispielhaft für das Schicksal vieler steht.

Das Projekt Kofflers Schicksal beschäftigt sich mit gesellschaftlichen Themen, die uns alle angehen: dem persönlichen und gesellschaftlichen Umgang mit Erinnern und Vergessen. In Text und Musik wird die deutsche Erinnerungskultur hinterfragt und das Konzert wirkt über den Konzertsaal hinaus.

Józef Koffler (1896-1944)
Streichtrio op. 10 (1928)
Bearbeitung für Kammerorchester von Nicholas Hersh

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Goldberg-Variationen BWV 988
Bearbeitung für Kammerorchester von Józef Koffler

jcom.de
 

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Informationen zum Stück

  • Jewish Chamber Orchestra Munich: Kofflers Schicksal
  • Eine Stückentwicklung in Zusammenarbeit zwischen Stella Leder, Martin Valdés-Stauber und Daniel Grossmann
  • Mit: Daniel Grossmann, Jewish Chamber Orchestra Munich, Jelena Kuljić
  • Ort: Schauspielhaus

Video Inhalte

Beteiligte

  • Text: Stella Leder
  • Dramaturgie: Martin Valdés­-Stauber
  • Schauspielerin: Jelena Kuljić
  • Dirigent: Daniel Grossmann
  • Mit: Jewish Chamber Orchestra Munich

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